JESUS LEBT

 

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Jesus lebt

Das Leben beginnt mit der Geburt. und genau das feiern wir momentan. Die Geburt Jesus Christus. Man wünscht sich fröhliche, besinnliche, schöne Weihnacht. Man nennt es das Fest der der Liebe der Zuneigung und des Friedens. Weihnachten ist Familienzeit. Aber auch gerade aus diesen Gründen ist diese Zeit für die Menschen, die nicht daran Teilhaben, deren Familien nicht mehr intakt sind die keine Familie haben auch eine Zeit der Depression. Tja so ist es nun einmal, alles hat mindestens zwei Seiten. . . Der Glaube ist die Basis Glaube ich daran, dass das Wunder begann und der Retter, der Heiland der Sohn Gottes geboren wurde? Der nächste Schritt ist aus diesem Glauben heraus die Hoffnung wachsen zu lassen, dass die gute Nachricht viele erreicht und Gutes folgen wird, damit am Ende das Wichtigste entsteht - die Liebe, die Erkenntnis, dass Gott uns liebt und wir diese Liebe weitergeben dürfen und sollen. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Nur wer sich selbst liebt, kann diese Liebe auch weitergeben. Wir erhalten die Liebe Gottes, ob wir wollen oder nicht. Es liegt an uns, was wir damit tun. Erst in der Tat wird diese sichtbar. Liebe lebt von Gesten und Taten. Und wie schrieb Paulus an die Gemeinde in Korinth: "Glaube, Hoffnung, Liebe diese drei aber die Liebe ist die Größte unter ihnen." . Ein junges Paar, verlobt noch nicht verheiratet, hochschwanger, in der Fremde aber trotzdem an dem Ort ihrer Geburt, am Ursprung aber doch nicht zuhause. Alle Herbergen sind überfüllt, obwohl jeder wusste, dass diese Volkswanderung zu erwarten war. Der übliche Alltag ist gestört, Hektik an jeder Ecke. Es mangelt an allem. Zeit, Aufmerksamkeit, an Geduld, an Hilfsbereitschaft. Dann auch noch eine Besatzungsmacht, die das verursacht hat. Darin, in aller Ohnmacht, am Rande der Gesellschaft beginnt dieses neue Leben und wer dann daran glauben kann, dass hier der Beginn des liebevollen Miteinanders liegt und trotz aller widrigen Umstände seines eigenen Lebens erkennt, dass es Hoffnung gibt, der wird voller Liebe sein. Schau in die Augen eines Kindes und bewege es in deinem Herzen und du wirst es verstehen. Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest! Möge der Glauben zu euch kommen und verweilen, sodass die Hoffnung blüht in euren Herzen und ihr die Liebe, die euch widerfährt weiter geben könnt.
26.12.14 18:41


Nur lebendige Fische schwimmen gegen den Strom

Nur lebendige Fische schwimmen gegen den Strom....

Das war wohl mit einer der ersten Sprüche, der mich zum aktiven Bekenntnis zu Jesus Christus gebracht hat. Aber all die Sprüche bleiben leeres Gerede, wenn sie nicht zu Taten führen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besondere Menschen sind, die dich auf deinen Weg bringen und ganz besondere, die dich auf diesem begleiten.

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Wie ich schon zuvor berichtete gab es am 09.11.14 die Verabschiedung unseres Pfarrers Manfred Culmann. Es sollte wohl ein festlicher Gottesdienst werden, der aber meiner Ansicht nach das Thema etwas verfehlte. Die Verabschiedung eines verdienten Mitarbeiters der Kirche sollte doch wohl auch die Erinnerung an seinen Dienst in und mit der Gemeinde im Brennpunkt haben. Vielleicht war auch das Datum einfach falsch. Der 09.11.2014 ist ein geschichtsträchtiges Datum. Ob man dann unbedingt zu einer Verabschiedung eines in der Gemeinde sehr geschätzten Mitarbeiters von Pogrom, Reichskristallnacht, Mauerfall, Volkstrauertag, Totensonntag und dem uns alle irgendwann bevorstehenden, unausweichlichen Ende reden muss und vor allem fast ausschließlich, sodass der eigentliche Anlass des Gottesdienstes nur am Rande gestreift wurde, entzieht sich meinem Verständnis. Aber so ist nun manchmal der Lauf der Dinge. Wir hatten vor nunmehr 34 Jahren unseren Hochzeitstermin auf den 11. und 12. September gelegt und die Geschichte hat aus meinem Freudentag einen Trauertag gemacht. Eines ist aber sicher, vergessen werden wir ihn nun nie wieder.

Aber zurück zu Manfreds Abschied. Die anschließende Feier war hoffentlich für ihn dann auch so freudig und erinnerungswürdig wie ich sie mit seinen Freunden und Gemeindemitgliedern erleben durfte. Hier nochmal alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft, denn hier haben wir dann erlebt, dass eine Pensionierung nicht heißt, dass das unweigerliche Ende kommt, sondern dass etwas neues beginnen soll und wir nicht allen alten Kram in die neue Arbeit mitnehmen müssen, sondern uns auf die positiven Dinge konzentrieren dürfen

Heute ist der 14.11.2014 und wie ich gehört habe, soll heißen ich war nicht selbst dabei gewesen, kann aber den Aussagen die zu mir gelangten vertrauen, hat unser Presbyterium keine Entscheidung getroffen oder irgendeine Stellungnahme abgegeben, sondern die Diskussion über unseren Antrag vertagt auf eine Sondersitzung am 24.11.2014.

Vielleicht waren andere Dinge ja wirklich wichtiger und vielleicht ist der Termin nach dem Totensonntag auch ein Omen oder auch nicht. Dass man unangenehme Entscheidungen auch versuchen kann auszusitzen könnte auch unterstellt werden. Ist aber Spekulation. Schade nur für die vielen Helfer, die nun wieder einmal ohne Rückendeckung Gottesdienste und Weihnachtsaktionen vorbereiten wollen und mit Enttäuschung und Ungewissheit umgehen müssen und sich zurecht fragen, ob unsere Gemeindeleitung ein anderes Verständnis von christlichem Handeln hat. Ein Weihnachtsfest ohne Tannenbaum könnte man noch ertragen, aber ohne Manfred??

 

 

Ich habe in diesem Zusammenhang auch interessante Berichte auf den Seiten unserer kirchlichen Leitungsorganisationen gefunden.

 

 

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So steht auf der Seite der EKD : http://www.ekd.de/statistik/hauptamt_ehrenamt.html

„Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist.“ (1. Korinther 12,4)

Die Kirche lebt von Mitwirkung. So beteiligen sich über eine Million Ehrenamtliche in allen Bereichen des kirchlichen Lebens…….

 Und auf der Seite der Evangelischen Kirche im Rheinland

 http://www.ekir.de/www/ueber-uns/ehrenamt-863.php

 

 ...die evangelische Kirche glaubt und lebt das "Priestertum aller Gläubigen". Und damit ist sie wesentlich geprägt von den ehrenamtlich Mitarbeitenden.......  "Alles, was aus der Taufe gekrochen ist, das mag sich rühmen, dass es schon zum Priester, Bischof und Papst geweiht sei", sagt Martin Luther......

Genau das hat uns Manfred immer vor Augen gehalten. Wir brauchen natürlich Unterstützung und Führung durch Studierte und Schriftgelehrte, aber Gottes Dienst, den Lobpreis Gottes, die Nächstenliebe und die Verkündung der frohen Botschaft ist uns allen möglich und wir sollten uns nie scheuen das auch zu tun.

Haben das die hauptamtlichen Pfarrerkollegen vielleicht vergessen oder nicht mehr im Fokus? Die Mitarbeit in einer christlichen Gemeinde ist eine Ehre. Sie muss auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt aufbauen und dem Tätigen eine Ehre sein und  jeder sollte dem ehrenamtlich Tätigen den verdienten Respekt zollen.

Das ist meine Meinung und ich sage hier auch ausdrücklich, dass ich unsere Presbyter achte und auch ihnen für ihren ehrenamtlichen Dienst danke. Auch ihnen gebührt Respekt dafür. Jeder sollte sich aber selbst hinterfragen, bis wohin das Ehrenamt eine Ehre ist und ab wann die persönliche Reputation und der eigene Vorteil wichtiger wird.

Zur Vertiefung noch ein Ausschnitt aus dem Text der EKiR:

Anerkennungskultur entwickelt


Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) weiß das Engagement der auf ihrem Gebiet ca. 116.000 ehrenamtlich Tätigen (Statistik 2010) zu schätzen. Deshalb hat sie nach und nach eine Anerkennungskultur entwickelt, mit der sie die Arbeit der Ehrenamtlichen in kontinuierlicher Aufmerksamkeit begleitet: Sie hat im Jahr 2000 Leitlinien für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie einen Ratgeber für Ehrenamtliche veröffentlicht.

Sie hat im Jahr 2006 eine Informationsbroschüre mit dem Titel „Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeit in der Evangelischen Kirche im Rheinland“ herausgegeben. Seit 2007 verleiht sie alle zwei Jahre den Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Für die Presbyterinnen und Presbyter schließlich, also diejenigen, die zusammen mit den Pfarrerinnen und Pfarrern ehrenamtlich die Gemeinden leiten, hält sie ein besonderes Fortbildungsangebot bereit und veranstaltet alle vier Jahre den Tag rheinischer Presbyterinnen und Presbyter.

Vielleicht sollte man von diesem Fortbildungsangebot einmal gebrauch machen!?

 

 Matthäus 21, 12-13

12 Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß um der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkrämer 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: "Mein Haus soll ein Bethaus heißen"; ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht. (Jeremia 7.11) 

Ich werde weiter dazu schreiben.

 

So spricht Gott der HERR: Kehrt um und wendet euch ab von euren Götzen. (Hesekiel 14,6)

Sie nannten Barnabas Zeus und Paulus Hermes, weil er das Wort führte. Als das die Apostel Barnabas und Paulus hörten, zerrissen sie ihre Kleider und sprangen unter das Volk und schrien: Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen wie ihr und predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen falschen Göttern zu dem lebendigen Gott. (Apostelgeschichte 14,12.14-15)

 

14.11.14 12:05


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